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  1. Xerotopia (2021)Wallprint Dimensions: 350 x 570 cm

    Xerotopia (2021)
    Wallprint
    Dimensions: 350 x 570 cm

    Xerotopie F1# (2021)Print on Acrylic Dimensions: 50 x 70 cm

    Xerotopie F1# (2021)
    Print on Acrylic
    Dimensions: 50 x 70 cm

    Installation at Kunstraum Ortloff / Group-Exhibition "Conjunctions" Ceramic Work: Sarah Pschorn / Light Installation: Katharína Dubovská

    Installation at Kunstraum Ortloff / Group-Exhibition "Conjunctions"
    Ceramic Work: Sarah Pschorn / Light Installation: Katharína Dubovská

    Xerotopia (2021)Wallprint Dimensions: 350 x 570 cm

    Xerotopia (2021)
    Wallprint
    Dimensions: 350 x 570 cm

    Xerotopie F1# (2021)Print on Acrylic Dimensions: 50 x 70 cm

    Xerotopie F1# (2021)
    Print on Acrylic
    Dimensions: 50 x 70 cm

    Installation at Kunstraum Ortloff / Group-Exhibition "Conjunctions" Ceramic Work: Sarah Pschorn / Light Installation: Katharína Dubovská

    Installation at Kunstraum Ortloff / Group-Exhibition "Conjunctions"
    Ceramic Work: Sarah Pschorn / Light Installation: Katharína Dubovská

    Detail of Xerotopie F1#

    Detail of Xerotopie F1#

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      Xerotopia (2021)
      Wallprint
      Dimensions: 350 x 570 cm

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      Xerotopie F1# (2021)
      Print on Acrylic
      Dimensions: 50 x 70 cm

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      Installation at Kunstraum Ortloff / Group-Exhibition "Conjunctions"
      Ceramic Work: Sarah Pschorn / Light Installation: Katharína Dubovská

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      Detail of Xerotopie F1#

    Hinter den Werken Xerotopie F#1 und Xerotopia steht die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Studien, die den Einsatz genetischen modifizierter bzw. reproduzierter Lebewesen erproben. Intention dieser Bestrebungen ist der Erhalt von “natürlichen Prozessen”, um den Fortbestand des menschlichen Lebensraums zu sichern.

    Dieses wissenschaftliche Schema des Kopierens und Adaptierens ist, genauso wie das darin innewohnende Verhältnis von Subjekt und Objekt, Grundlage der konzeptionellen Umsetzung der entstandenen Arbeiten.

    Beide basieren auf einem Scan von Korallen, welcher nicht nur die formalen Eigenschaften der natürlichen Objekte auf technische Weise festhält, sondern durch deren Transformation in eine Bitmap Datei auch die visuelle Übersetzung in ein Binärsystem vornimmt.

    Wirkt dies beim Acryldruck Xerotopie F#1 noch wie eine besondere grafische Textur, so mach die Wandarbeit Xerotopia diese digitale Konstruktion durch die enorme Vergrößerung deutlich erkennbar.

    Die Werke selbst und deren Inszenierung spielen mit der Zuweisung von Objekt und Subjekt.

    Der Acryldruck hat etwas objekthaftes für den Betrachter. Dessen Position ist hier die des Beobachters, des Analysten, der von Außen erfasst und reflektiert. 

    Es ist nicht zufällig, dass sich in der Umsetzung die Analogie zu den Schautafeln des Naturwissenschaftlers und Philosophen E.H. Haeckels finden lässt. Verweist dies doch auf die Umschwünge der Natur- und Weltauffassung im 19. und frühen 20. Jahrhundert, die bis heute prägend für unsere Gesellschaft sind.*

    Hierzu steht der Wanddruck als ergänzendes, aber auch eigenständiges Werk. Durch seine Größe und Immersivität macht dieser den Betrachter zum teilhabenden Objekt. Ein Objekt, welches wie auf einer Bühne gleich, innerhalb seiner kreierten Szenerie, auf sich zurückgeworfen wird. 



    Zu den Titeln:

    Der Name leitet sich vom technischen Begriff Xerographie ab. Dies ist die ursprüngliche Bezeichnung für den Prozess, der stattfindet, wenn man ein Bild mit einem Fotokopierer vervielfältigt bzw. kopiert.



    *Haeckel hat im ausgehenden 19. Jahrhundert zahlreiche Monografien verfasst, in denen er die faszinierende Vielfalt der Naturformen kopiert und festgehalten hat. In einer Zeit, in der die Darwinsche Evolutionstheorie das Weltbild aufs neue erschüttere, und Wissenschaftsglaube, Fortschritts-Bestrebungen und der naturwissenschaftliche Materialismus auf eine neue Stufe gehoben wurden.